Das Besondere einer Netzwerkveranstaltung ist das Zusammentreffen multidisziplinären Know-Hows, verschiedener Erwartungen und unterschiedlicher Charaktere. In den zwei Tagen Kick-Off wurden die Ideen und Erwartungen gebündelt und in die richtigen Bahnen gelenkt. Eine erfolgreicher Start für UmSenAuto!

Bedeutung des Forschungsnetzwerks

Jeder einzelne Partner aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), aus Forschung, aus Konzernen bringt sein Wissen, seine Erwartungen und sein Engagement mit ein. Dadurch wurden bereits in den zwei Tagen ganz verschiedene Ansätze der Problematik herauskristallisiert. Nicht nur ist dieser Wissens-, Erfahrungs- und Erwartungsaustausch essentiell für die Teilnehmer, sondern auch für die noch folgenden Projekte. So können über die Landesgrenzen hinaus Projekte geformt werden, die die Problematik der Absicherung der Umfeldsensorik autonomer Fahrzeuge erforschen.

Warum? Die Automobilindustrie steht vor einem Paradigmenwechsel: Fahrzeuge fahren zunehmend automatisiert, auch heute schon (z.B. durch Einparkhilfen, Regensensoren, …). Diese Automatisierung wird in Zukunft mehr und mehr zur Serienreife bzw. weiter entwickelt. Neue Technologien bringen neue Automatisierungen mit sich. Ein wichtiger Punkt ist die Gewährleistung der Funktionalität und damit der Sicherheit – sowohl bei der Inbetriebnahme als auch nach einer Reparatur sollte sich der Fahrer darauf verlassen können. UmSenAuto geht damit eine Herausforderung der Automobilbranche an. Diese ist für die BeNeLux Region von großer Bedeutung, denn hinter ihr stehen einige Arbeitsplätze, die es zu sichern gilt.

Zusammenfassung der beiden Workshop Tage

Tag 1: Kennenlernen und Verstehen

Am 21. Januar 2020 fanden sich die Teilnehmer in den Hallen des Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik (ZeMA) ein und wurden mit einem Impulsvortrag von Prof. Rainer Müller (wissenschaftlicher Geschäftsführer des ZeMA) begrüßt. Er erläuterte unter anderem die Thematik sowie dessen Besonderheiten. Im Fokus des ersten Tages stand das gegenseitige Kennenlernen und Teambuildingmaßnahmen. So wurden die Kompetenzen der einzelnen Partner ermittelt und festgehalten. Zum Ausklang fand sich die Runde in der Saarbrücker Innenstadt zum gemeinsamen saarländischen Abendessen ein.

Tag 2: Ideenfindung und Konkretisierung

Der zweite Tag bot den Teilnehmern die Gelegenheit, tiefer in die Materie abzutauchen. So wurden bereits übergeordnete Themen gefunden, geclustert und priorisiert. Die dazugehörigen Technologien konnten festgelegt werden und wurden in Gruppen diskutiert. Daraus entstanden die ersten Netzwerkkonstellationen und Partner, die in der folgenden Zeit an konkreten Projekten gemeinsam arbeiten. Danach lud die autoregion e.V. zum Neujahrsempfang ein, wo man die zwei Tage gemeinsam Revue passieren lassen konnte.

Wie es weitergeht

Die Ideen sind da, die Teilnehmer aufs Thema eingestimmt – jetzt geht es an die Konkretisierung. Das heißt, die gefundenen Partner finden sich wiederrum zusammen, um ihre Ideen und Themen weiterzuentwickeln und so gemeinsam an konkreten Projekten zu arbeiten. Wir freuen uns schon darauf!

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